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Das Studio B Archiv

Seit Juli 2021 erscheint unser Literaturmagazin als Newsletter und Podcast jede Woche auf lobundverriss.substack.com. Alte Episoden könnte Ihr hier lesen und durchsuchen.

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Gewissheiten

Was man nicht alles so weiß. Wann Till Eulenspiegel gelebt, wer den dreißigjährigen Krieg verursacht hat. Wie man sich als Frau zu fühlen hat und was überhaupt eine ist. Wo man herkommt. Na wenn man irgendwas weiß, dann doch das. Oder?!

Dem „oder“ gehen mit ganz unterschiedlichen Büchern auf den Grund: Herr Falschgold mit Tyll von Daniel Kehlmann, Irmgard Lumpini mit Robert Galbraiths „Troubled Blood“ und einer Abschweifung zu „How To Be a Woman“ von Caitlin Moran, Anne Findeisen mir „Herkunft“ von Saša Stanišić.

Und hinterher gibt’s ordentlich Streit Diskussion!

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Let’s talk about.. Gewissheiten

Was man nicht alles so weiß. Wann Till Eulenspiegel gelebt, wer den dreißigjährigen Krieg verursacht hat. Wie man sich als Frau zu fühlen hat und was überhaupt eine ist. Wo man herkommt. Na wenn man irgendwas weiß, dann doch das. Oder?! Darüber streiten diskutieren Anne Findeisen, Irmgard Lumpini und Herr Falschgold.

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In die Stadt!

Im Dorf, speziell im österrechischem Hinterland mag es schön sein, heutzutage sogar aushaltbar, aber wenn man erfährt, wie es Monika Helfers allzuschöner Großmutter 1914 ergang, kann man nur sagen: In die Stadt! Anne Findeisen bespricht den Bestseller „Die Bagage“

Wenn man in New York lebt und Poker spielen will, heißt es zunächst mal „raus aus der Stadt“, zumindet über den Hudson nach New Jersey, denn dort ist Onlinepoker nicht verboten. Und ohne den ist es heute wirklich nicht mehr möglich eines Tages in der Stadt anzukommen, in der man sich die ganz großen Preise holen kann – Las Vegas. Wie man das schafft, innerhalb eines Jahres und ohne vorher je Poker gespielt zu haben und, wichtiger, was man dabei über sich selbst lernt beschreibt Maria Konnikova in „The Biggest Bluff“, Herr Falschgold berichtet.

Gefühlt „schon immer“ in der Stadt New York lebt Bill Cunningham, jahrzentelang Modefotograf für die New York Times. Doch es gab ein Leben vor dem Fahrrad, dem blauen Cape und der Nikon über der Schulter. Davon berichtet der Fotograf selbst in seiner posthum veröffentlichten Autobiographie „Fashion Climbing“ – Irmgard Lumpini erzählt.

Diskutiert wird anschließend aufregend lange, die Bücher gaben es her.

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Let’s talk about.. Auf und Ab

Aufregend lange diskutieren Anne Findeisen, Irmgard Lumpini und Herr Falschgold über drei Bücher, Leben, Stories mit viel auf und ab – sie gaben es wohl her.

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Let’s Talk about.. Geschichte(n)

Herr Falschgold stellt die Autorinnenfrage, Irmgard Lumpini schüttelt mit dem Kopf und Anne Findeisen lehrt Latein. Das alles, bevor wir überhaupt beginnen zu diskutieren, über Geschichte und Geschichten.

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Nachkriegszeiten

Kriege verändern alles.

Thomas Cromwell zog für den französischen König in den Krieg gegen Spanien, um sich ein paar Jahre später als der engste Vertraute König Henry des VIII wiederzufinden. Hilary Mantel schreibt die Story neu in ihrer Thomas Cromwell Trilogie „Wolf Hall“, „Bring up the Bodies“ und „The Mirror and the Light“.

In der von Irmgard Lumpini besprochenen utopischen „..in Death“ Serie von J. D. Robb beseitigen Bürgerkriege in den USA und Europa mal ebenso den Rassismus, utopische Literatur heißt nicht ohne Grund so, aber Mord und Totschlag bleiben Konstanten.

Anne Findeisen las „Altes Land“, ein Roman von Dörte Hansen, die berichtet von der Flucht einer Mutter mit Tochter, einer Flucht einer Tochter von ihrer Mutter und verliert dabei dennoch nicht den Humor.

Anschließend: kein Krieg, nein, Deeskalation bei Bier und Crémant, so löst das Studio B – Kollektiv ihre Konflikte. Die Welt möge lernen.

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Alle Themen dieser Welt

„Sei Wasser“ sagte einst Bruce Lee (und heute 7 Millionen in Hong-Kong), „Das Leben, ist ein Fluss“ sagt Irmgard Lumpini und bespricht unter dieser Überschrift Diane Setterfields „Once Upon a River“, ein Episches Werk über das Leben an der Themse vor über 150 Jahren.

Zwischen zwei Wassern spielt, dem Hudson und dem East River spielt, traditionsgemäß, die Handlung von Siri Hustvedts „Was ich liebte“, besprochen von Anne Findeisen.

Und gänzlich unter, auf und im Wasser aller Art: Ozean, Amazonas oder Nährlösung spielt der abgefahrenste Roman seit langem: „The Death and Life of Schneider Wrack“ von Nate Crowley, hier besprochen in einer Rezension in der Herr Falschgold ohne mit der Wimper zu zucken noch locker William Ford Gibson und James Joyce mit reinpackt.

Und das sind sie: alle Themen dieser Welt, wie wir in der Diskussion feststellen werden.

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Let’s Talk about.. Alle Themen dieser Welt

Alle Themen dieser Welt in drei Rezensionen abzuhandeln, das schafft nur das Studio B – Kollektiv. Und dennoch bleibt Klärungsbedarf: zur Diskussion!

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Let’s Talk about.. Theater!

Anders als im Theater kann man sich in einer Diskussion nicht hinter Kunstfiguren und Alter Egos verstecken, da wird ohne Handschuhe geboxt, es fließen Tränen und auch Blut. Aber vielleicht auch nicht. Oder doch?!

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Was ein Theater!

Theater, die Schauspielerei, für manche ist es Kunst, für andere Mittel zum Zweck, zur Unterhaltung, zum Fühlen, zum die Wahrheit sagen, wo Illusion erwartet wird. Man kann sich erinnern, man kann protestieren oder einfach nur Beobachtungen mitteilen. Und, das Wichtigste, man hat eine Bühne, man wird gehört, und, das Schlimmste, hinterher darf jeder sagen, was er davon hält, was man gerade produziert hat. Heute:

Irmgard Lumpini, die den Roman „Girl, Woman, Other“ von Bernardine Evaristo las, Anne Findeisen, die das Gleiche tat mit Joachim Meyerhoffs „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke “ und Herr Falschgold, der von Sally Rooneys Erstlingswerk „Conversations with Friends“ berichtet.

Anders als im Theater kann man sich in einer Diskussion nicht hinter Kunstfiguren und Alter Egos verstecken, da wird ohne Handschuhe geboxt, es fließen Tränen und auch Blut. Aber vielleicht auch nicht. Oder doch?!

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Perspektiven

Die Mitglieder des Studio-B-Kollektivs sehen viele Dinge unterschiedlich, was die Diskussionen interessant und eigentlich nur deshalb gewaltfrei macht, weil wir alle ganz furchtbar zivilisiert sind (und Irmgard Kampfkunst beherrscht).

Für die Hörer bringt das den Vorteil, dass sie nicht nur sehr unterschiedliche Bücher vorgestellt bekommen, sondern neben dem Daumen hoch oder runter manchmal auch ein „nun ja…“.

Doppelt perspektivisch wird es, wenn zudem noch die Bücher selbst ihre Geschichte von unterschiedlichen Standpunkten erzählen und völlig unabgesprochen tun das alle heute vorgestellten:

Laura Lippmans “Lady in the Lake”, vorgestellt von Irmgard Lumpini, lässt viele Protagonisten selbst zu Wort kommen, um von zwei Morden im Baltimore der 1960er Jahre zu erzählen.

T. C. Boyle stellte in den frühen Neunzigern des letzten Jahrhunderts in “América”, leider immernoch aktuell, mexikanische Einwanderer und amerikanische Besitzstandswahrer gegeneinander auf. Anne Findeisen bespricht den Klassiker.

Und ganz frisch aus der Druckerpresse verwickelt uns Taffy Brodesser-Akner in “Fleishman Is in Trouble” in eine Scheidungsgeschichte von New Yorker Upperclassern, dass uns nur so schwindlig wird – findet Herr Falschgold.

Diskutiert wird hinterher logischerweise – wie immer zivilisiert. Kind of..

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Let’s talk about.. Brainfucks

Wenn man nur lobpreist erzeugt das eine ungewohnt friedliche Stimmung, selbst wenn man über düstere Themen redet – so geschehen in der aktuellen Studio B – Diskussion.

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Brainfucks

Dass Herr Falschgold etwas völlig anderes unter einem Brainfuck versteht als Sibylle Berg wurde spätestens in der Diskussion zur heutigen Sendung klar. Aber man hätte es schon ahnen können, als Irmgard Lumpini von Frau Bergs aktuellem Buch „GRM: Brainfuck.“ zwar geflasht war, aber trotz tiefschwarzer Dystopie sehr angetan. Herr Falschgolds Brainfuck-Moment kam spätestens als er bemerkte, dass Adrian Tchaikovsky in seinem 2014 erschienenen Roman „Children of Time“/“Kinder der Zeit“ den Feminismus unserer Gesellschaft aus der Sicht von Spinnen analysiert. Und dass es der Hauptheld in Daniel Kehlmanns Durchbruch „Ich und Kaminski“ kopfmässig auch nicht leicht hat, tat dem Vergnügen, welches Anne Findeisen bei der Lektüre hatte keinerlei Abbruch – im Gegenteil.

Uns so konnte das Kollektiv anschließend nur Lobpreisungen konstatieren und ließ sich von dieser positiven Stimmung zu tiefgründiger, ziviler und wirklich hörenswerter Diskussion verleiten.

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Gute Bücher

Es gibt so viele furchtbar schlechte Bücher, dass man manchmal vergisst wie viel ein solide gutes Buch wert ist (ja, liebe Lokalkriminalverlage a la „Mord in Dresden“ wir leeren unser Postfach – direkt in die Bücherspende). Kein „ah, unvergesslich“, kein „oh, bewegend“ ist in dieser Sendung zu hören, jedoch dreimal „empfehlenswert“ und manchmal ist es genau dass, was man als Hörer hören und als Rezensent rezensieren möchte.

Als da wären:

  • „Little Fires Everywhere“ von Celeste Ng, empfohlen von Irmgard Lumpini
  • der sechste Teil der David Hunter Reihe von Simon Beckett „Die ewigen Toten“ empfohlen von Anne Findeisen
  • Ian McEwans „Nutshell/Nusschale“ empfohlen von Herrn Falschgold.

Empfehlungen allenthalben.

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Let’s talk about.. good books

Manchmal kann man beim besten Willen keinen roten Faden finden, außer dem, dass alle Mitglieder des Studio B Kollektivs nicht über- aber glücklich waren mit der Auswahl ihres Werkes. Und so.. gab es noch nicht mal einen richtigen Zoff! Man kann sein Leben sinnloser verschwenden.